Die Menschen in Santa Fé – September 2015
Natürlich möchte ich hier auch die Menschen kennenlernen. So wandere ich an einem Tage aus Santa Fé heraus in Richtung Alto de Piedra, etwa 1 Stunde in nordwestlicher Richtung. Rechts liegt eine Schule, an der es gerade recht lebhaft zugeht.
Eine junge Dame kommt auf mich zu und begrüßte mich in gebrochenem Englisch. Fremdsprachen sind in Panama, noch dazu in der Provinz, äußerst selten zu hören, umso mehr freute ich mich darüber.
Ich erfahre von ihr, dass diese Schule erst kürzlich einen schnellen Internet-Anschluss bekommen hat und dass sie seit etwa 3 Monaten hier als Englisch-Lehrerin engagiert ist. Ich muss ein wenig schmunzeln, doch ihre Herzlichkeit und die der mittlerweile um uns versammelten Lehrerkollegen berührt mich sehr.
Nach einer Weile komme ich an einen Fluss. Das Wasser ist klar und sauber, so dass ich meine leere Wasserflasche auffüllen kann, aber nur einen kleinen Schluck trinke.
Dann komme ich an einigen Häusern und Fincas vorbei. Ein älterer Herr steht an seinem Gartentor. Ich grüße und erkundige mich nur, ob das Flusswasser trinkbar sei. Er sagt hier unten nicht, aber etwas weiter oben schon. Jedenfalls bringt er mir netterweise eine Flasche Mineralwasser und fragt mich wer ich sei und wohin mein Weg führt.
Dabei öffnete er das Tor und bittet mich herein. Seine Frau kommt herbei und fragt mich ob ich etwas essen möchte. So werde ich dann mit einer köstlichen Suppe und allerlei Obst aus dem eigenen Garten versorgt. Pedro führt mich dann noch über seine ca. 1 Hektar große Finca und mit einem Beutel voller Früchte verabschiede ich mich von diesen beiden wunderbaren Menschen.


Es ist schon weit nach vier Uhr nachmittags und die dunklen Wolken am Himmel kommen immer näher. Auf einer Anhöhe kann ich meinen Weg voraus sehr gut überschauen, und er ist noch verdammt lang.
Möchte man aber ins Landesinnere, so findet man sich am zentralen Busterminal in Albrook und auch im Lande gut zurecht, sofern man genau weiß wo man hin möchte. Darauf werde ich an anderer Stelle noch etwas genauer eingehen.

Pustekuchen ! Die Besucherplattform öffnet erst um 9 Uhr. So bringt mich der Taxifahrer ein Stück zurück in die angrenzende „Ciuidad de Saber“ die Stadt des Wissens.
Auf geht’ s für drei Monate nach Panama. Ich fliege diesmal mit Air France, Flugzeit Hamburg-Paris-Panama Stadt knapp 14 Stunden – da kannste nicht meckern, aber No Sleep ́til Panama!