Wohin auswandern ?
Du beschäftigst Dich mit dem Gedanken auszuwandern, Du suchst nach einem neuen Leben, neuen Herausforderungen oder vielleicht nach einem ruhigen, schönen Alterswohnsitz ? Du hast bis jetzt aber noch keine Antworten auf die Frage wohin auswandern gefunden ?
Mit einer kleinen vierteiligen Artikelserie über das Auswandern möchte ich Dir helfen, Dein ideales Auswanderungsziel zu finden. So, wie ich es für mich gefunden habe. Ich zeige Dir, welche Fragen Du Dir stellen kannst, wie Du Prioritäten setzt, wie Du Deine Kriterien aufstellst, warum Du auch auf Dein Herz und Dein Bauchgefühl vertrauen solltest und wie Dir das Ausschluss-Verfahren helfen kann.
Am Ende wird es Dir hoffentlich viel leichter fallen, ein Auswanderungsland zu finden, welches Deinen Vorstellungen und Deinen Bedürfnissen am besten entspricht und wo Du aus Deinem Traum vom Auswandern schon mal in ein konkretes Ziel machen kannst !
Wohin auswandern – Teil 1
Was bedeutet eigentlich Auswandern ?
Seit Jahrhunderten schon verlassen die Menschen aus den verschiedensten Gründen ihre angestammte Heimat und machen sich auf den Weg in ein anderes Land und in ein neues, meist unbekanntes Leben. Sie tun dies aus Abenteuerlust, aus Neugier, aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen oder auch aus Not oder Unwissenheit. Mit der Frage wohin auswandern beschäftigen sich Millionen Deutsche und im Jahre 2015 haben sich knapp eine Million Deutsche zum Auswandern entschieden. Tendenz steigend.
Aber ist Auswandern im klassischen Sinne heute eigentlich noch das selbe wie früher, vor ein, zwei, dreihundert Jahren ?
Auswandern oder Wohnortwechsel ins Ausland ?
Dem Begriff „Auswandern“ stehe ich persönlich daher eher skeptisch gegenüber. Wandern die Menschen heute eigentlich noch wirklich „aus“ ? Stehen wir heute tatsächlich noch mit ein paar Koffern und Seekisten am Passagierkai eines großen Hafens und warten auf den nächsten Dampfer nach New York ? Oder haben wir heute vielleicht den Pferdewagen vollgepackt und machen uns auf die monatelange Reise von Europa hinüber in den Orient ? Dauert es heute auch noch Wochen oder Monate, bis wir eine Nachricht an die Heimat oder aus der Heimat senden oder empfangen können ?
Wir sind heute allesamt bestens vernetzt und wir können in Sekundenschnelle Nachrichten und Informationen rund um den Globus austauschen. Wir können heute nahezu jeden Ort auf der Welt innerhalb von 24 Stunden erreichen, wofür die Menschen früher Wochen brauchten. Gerade innerhalb Europas sind die Wege und Entfernungen relativ kurz, innerhalb der EU gibt es Niederlassungsfreiheit, die europäischen Kulturen sind einander ähnlicher als beispielsweise asiatische, morgenländische oder lateinamerikanische Kulturen.
Auch ich benutze natürlich weiterhin den Begriff „Auswandern“. Dieser Begriff hat jedoch für mich so etwas endgültiges, unumkehrbares an sich, was vielleicht auch vor hundert, zweihundert Jahren der Fall war. Trifft in der heutigen Zeit der Begriff „Wohnortwechsel ins Ausland“ nicht vielleicht etwas besser zu? Wie auch immer, fünf Fragen können Dir bei der Wahl Deines künftigen Auswanderungszieles helfen.
Die erste Frage – WARUM möchte ich meine Heimat verlassen ?
Dein Heimatland kennst Du. Darum sollte Deine erste Frage sein, noch bevor Du Dich mit anderen Ländern befasst: WARUM möchte ich eigentlich meine Heimat verlassen ?
Die Gründe dafür können so vielschichtig sein, und sie sind bei jedem Menschen anders. Vielleicht möchtest Du in einem angenehmeren Klima leben, oder Dich nervt die Bürokratie und der (deutsche) Regulierungs-Wahn, Du möchtest einfach aus dem Hamsterrad raus und bist dazu auch etwas risikobereit, Du fühlst Dich in Deiner Heimat oder in Deiner Gegend nicht mehr sicher, oder Du bist mit der Regierung und deren Entscheidungen nicht mehr einverstanden, da sie Dein Leben erheblich erschweren.
Deine Pension oder Rente reicht in Deutschland einfach nicht mehr für ein ordentliches Leben, oder vielleicht möchtest Du auch nur zeitweise „auswandern“, z.B. im Warmen überwintern und im Frühjahr zurück in die Heimat. Vielleicht hast Du aber auch Sorge um Deine Zukunft, weil sich weltweit Krisen und andere unschöne Dinge entwickeln, denen Du in einem anderen Land eher und besser aus dem Weg gehen kannst als in der Heimat.
Warum bin ich ausgewandert ? Ich hatte schon längere Zeit den Wunsch, in einem ganzjährig warmen Klima zu leben und nach fast zwanzig Jahren in der selben Firma, wo ich eine gute Zeit hatte, kam bei mir das Fernweh auf sowie das Bedürfnis, aus dem immer drehenden Hamsterrad auszusteigen. Ich habe das Ziel, mich eines Tages weitgehend selbst zu versorgen und ich folge dabei auch einem Satz von Henry Ford: „Wer immer nur tut was er schon kann, wird immer das bleiben was er schon ist.“
Aber eines steht meiner Ansicht nach fest: „Es ist mir hier zu kalt!“ oder „Hier geht alles den Bach runter!“ reichen als Gründe zum Auswandern allein nicht aus ! Auch wenn Du ernsthafte persönliche, finanzielle, gesundheitliche, psychische oder soziale Probleme hast und Du denkst vielleicht, dass Du diesen Problemen mit Auswandern einfach aus dem Weg gehen und alles hinter Dir lassen kannst, dann bin ich mir sicher, dass genau das NICHT funktionieren wird. Diese Sorgen und Probleme solltest Du versuchen in der Heimat zu lösen. Andernfalls nimmst Du sie mit oder sie werden Dich schneller wieder einholen als Du denkst!
Auch Frust, Hass, Angst oder Ärger sind keine guten Entscheidungshilfen zum Auswandern. Sei es über die Politik, die Arbeit, das Wetter, die neuen…emm….Nachbarn, die Preise, die Steuern, all das ist verständlich, und auch ich bin mit vielen Dingen unzufrieden gewesen. Dennoch solltest Du Deine Auswanderungspläne nicht allein von diesen Emotionen abhängig machen.
Die zweite Frage – MIT WEM möchte ich auswandern ?
Die zweite Frage, die Du Dir bezüglich Deiner Auswanderungsplanung stellen solltest: Mit wem möchte ich eigentlich auswandern ? Wer ist bei mir ? Kann ich allein für mich selbst entscheiden oder ist es der Ehe- bzw. Lebenspartner, mit dem ich zusammen eine Entscheidung treffen möchte (muss) ? Habe ich meine (schulpflichtigen) Kinder dabei ? Oder – wenn´s gar nicht anders geht – noch Hund, Katze, Kanarienvogel ? Gerade bei Ehe- bzw. Lebenspartnern finde ich es sehr wichtig, dass beide gemeinsam eine Entscheidung treffen, und zwar sowohl zum Auswandern einerseits und natürlich auch zum gemeinsamen Auswanderungsziel bzw. auch der genauen Region.
Ich selbst konnte frei und unabhängig für mich alleine entscheiden. Allerdings sind mir einige (Ehe)-Paare begegnet, bei denen einer von beiden mit der Wahl des Auswanderungszieles offenbar nicht mehr glücklich war, was natürlich zu Spannungen führt. Hier denke ich ist besondere Sorgfalt – oder eben besondere Abenteuerlust gefragt.
Im zweiten Teil dieser Artikelserie (siehe HIER) werden wir zusammen herausfinden, welche Auswanderer-Typen es gibt, welchem Du am ehesten entsprichst und wie Du Deine persönlichen Verhältnisse vor dem Auswandern unter die Lupe nimmst.
Wer schreibt hier eigentlich ?
Wenn Du wissen möchtest, wer ich bin, warum und wohin ich ausgewandert bin und wie ich mein Auswanderungsziel gefunden habe, dann schau mal HIER vorbei !






? Ja, in Deutschland ist schließlich Wahlkampf. Beide Kanzlerkandidaten brauchen jede Stimme. Auch die Stimmen der vielen wahlberechtigten Auslandsdeutschen, die sich davongemacht haben, um künftig in einem wärmen, friedlicheren und sichereren Land zu leben. Wie man so was organisiert, was man besser oder besser nicht machen sollte, das können sich die beiden Pappnasen ja bei ihrem Kollegen Erdogan abgucken. (klack-Satire aus!)
erät die Diskussion um das Verbot von Dieselfahrzeugen doch glatt in den Hintergrund. Würde man Dieselfahrzeuge hier in Panama irgendwie auch nur ansatzweise sanktionieren, gäbe es hier einen Volksaufstand und die Versorgung würde zusammenbrechen. Ich fahre hier meinen Diesel in aller Ruhe, es ist ein Ford Pick Up Truck, den ich genau so auch benötige, zum Transportieren nämlich, nicht zum Angeben. Verbraucht weniger als neun Liter bei einem Preis von 55-60 Cent.



Dann besuchen wir eine kleine Privatbrauerei und lassen uns dann zur Mittagszeit im „Toro Loco“ nieder, wo wir das leckere Bier auch ausgeschenkt bekommen.
Dort treffe ich Nestor, einen echten Bocas-Bewohner, der mit seiner Fahrrad-Rikscha Touren anbietet. Ich habe keine Ahnung, wie gut und wie zuverlässig er dieses tut, da wir keine Zeit mehr für eine Tour haben. Am besten Du fragst ihn direkt selber, wenn Du mal in Bocas Town bist, denn: Nestor spricht fließend deutsch! (Tel.: +507 68 14 62 62). Aber wie gesagt, ohne Gewähr für Verfügbarkeit und Qualität !
Wir bleiben zwei Nächte, lassen es uns bei wenig Bier und viel Rum ordentlich gutgehen, und wir nehmen einen frisch gefangenen Feuerfisch mit zurück, schön auf Eis gelegt. Das blöde Vieh muss aber ausgerechnet mir einen seiner Giftstacheln in den Finger schieben, als ich mich in der Kühlbox versehentlich vergriffen habe. Jetzt mache ich mal schnell mein Testament, sage den Jungs Bescheid wo sie was finden und dann kann ich mich verabschieden, denke ich. Aber, halb so schlimm, der Stachel schmerzt nicht mehr oder weniger als ein Nagel oder eine Nadel an gleicher Stelle. Das Gift ist längst entwichen, jedenfalls außer dickem Finger nix gewesen. Puh..