Der Zweite Schritt zur Normalität.
Langsam und beharrlich nähert sich das Leben in Panama wieder der Normalität an. Ab dem 1. Juni 2020 tritt der zweite von insgesamt sechs Schritten der „Wiederbelebung des Landes“ in Kraft, wobei die öffentliche Bau-Wirtschaft, Teile der Industrie (u.a. Textil, Papier, Chemie, Baustoffe, Informatik und Elektronik, sowie Maschinen- und Anlagenbau), sowie soziale und kulturelle Einrichtungen wieder ihren Betrieb aufnehmen können. Ab dem 1. Juni entfällt dann auch endlich diese ziemlich unbequeme Ausgangsregelung von wöchentlich nur drei Tagen, an denen jeweils nur zwei Stunden Zeit für Besorgungen blieben. Es gibt dann „nur“ noch eine nächtliche Ausgangssperre von 7 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Kinder dürfen in Begleitung einer Aufsichtsperson von vier bis sieben Uhr abends das Haus verlassen. Einen aktuellen Pressebericht dazu habe ich HIER verlinkt.
Die Aufhebung bzw. Flexibilisierung der totalen Quarantäne sehe ich als positives Zeichen, weil Regierung und Behörden endlich mal an die Eigenverantwortung der Bevölkerung appelliert haben. So sollen die Menschen auch weiterhin auf Ausflüge, nicht lebensnotwendige Reisen, Zusammenkünfte, Feiern und dergleichen möglichst verzichten. Weiterhin gibt es Gegenden, die nach wie vor zu einer Art „Quarantäne-Zone“ zählen, darunter auch die Costa Arriba / Costa Abajo bei Colón an der Karibikküste. Dort und an einigen anderen Orten wird es auch bis auf weiteres Zufahrtskontrollen oder gar -sperren geben, sofern man dort keinen Nachweis über einen Wohnsitz, ein Arbeitsverhältnis oder sonst einen triftigen Besuchsgrund vorweisen kann. Wie das in der Praxis gehandhabt wird, kann ich nicht genau sagen. Das Tragen von Atemschutz-Masken im öffentlichen Raum ist obligatorisch. Und genau daran halten sich die Leute hier auch. Ich habe beim Einkaufen bisher nicht einen einzigen ohne Maske gesehen. Selbst Autofahrer, die alleine im Wagen sitzen, haben ihre Maske auf und werden diese wohl auch später im Schwimmbad oder beim Zähneputzen nicht abnehmen. ;-). Strände, Flussbäder und touristische Einrichtungen bleiben auch weiterhin gesperrt bzw. geschlossen. Die Wiederaufnahme von Gastronomie und Tourismus ist erst im vierten Schritt vorgesehen. Das dürfte rein rechnerisch etwa Ende Juni sein, sofern man bei etwa 10-14 Tagen zwischen den einzelnen Schritten bleibt. Diese Schritte hatte ich HIER ja mal beschrieben.
Reisen nach Panama
Wann genau und unter welchen Bedingungen das Reisen nach Panama wieder möglich ist, kann heute noch niemand genau sagen. Vorgesehen ist die Wiederaufnahme des Tourismus und auch des Luftverkehrs in Panama mit dem vierten Schritt, also etwa Ende Juni / Anfang Juli. Wann und in welcher Form die europäischen Airlines (Lufthansa, Iberia, Air France, KLM) wieder ihren Flugbetrieb nach Panama aufnehmen, bleibt vorerst abzuwarten, selbst wenn es derzeit schon Buchungsmöglichkeiten auf den einschlägigen Portalen gibt. Ich halte euch über die aktuellen Entwicklungen diesbezüglich auf dem Laufenden.
Kreuzfahrt-Schiffe und ihre Crew

Stellt euch vor, ihr seid auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs, als Passagier oder als Crew-Mitglied. Es ist März 2020, und plötzlich – innerhalb weniger Tage – wird der weltweite Lockdown ausgerufen. Ihr sitzt fest. Fern der Heimat, und die Ereignisse überschlagen sich. Länder schließen ihre Grenzen und ihre Flughäfen, und ihr wisst nicht, ob und wo ihr irgendwo an Land gehen und nach Hause fliegen könnt.
Genau so erging es Chris, den ich Anfang März diesen Jahres hier in Panama kennengelernt habe. Seit Jahren reist er als Entertainer an Bord vieler Kreuzfahrt-Schiffe um die Welt, und nur wenige Tage nach meinem Besuch bei ihm an Bord ging das Drama los. Kommt er noch rechtzeitig von Bord oder muss er in Panama bleiben ? Was passiert ihm wenn er krank wird ? Gelingt es ihm dennoch, das Land zu verlassen ? Ich könnte es euch erzählen, aber lassen wir doch Chris selbst zu Wort kommen. Aus seiner Geschichte ist ein spannendes Buch entstanden, welches ich euch hier mal ans Herz legen möchte. Derzeit nur auf englisch, aber ein wahrer Krimi ! Als Taschenbuch oder als Kindle-Edition.










































































Zuletzt war ich vor knapp zwei Jahren dort oben in Santa Fé und habe mir die wirklich atemberaubende Berglandschaft und den Fortschritt der Bauarbeiten angesehen. Doch wie sieht es heute dort aus ?


Nun, ich nehme es mal vorweg: Nein, noch nicht ganz. Es ist ein Fluss, der uns nach etwa 10 km guter befestigter Schotterpiste aufhält. Das Wasser ist zwar nicht mal knietief, aber der recht steile Abhang hinab und später wieder hinauf wäre wohl zu viel für unsere Autos bzw. deren schlechte Bereifung. Wir beobachten dennoch ein paar andere Autos, vor allem Baufahrzeuge, die mühelos den Fluss durchqueren. Sieht schon spektakulär aus, vor allem die drei Kids haben einen Heidenspaß !






mit die einfachsten und kostengünstigsten Einwanderungsbestimmungen, gerade für EU-Europäer.
Bereits im Flieger bekommst Du eine Zollerklärung auf englisch und spanisch ausgehändigt, die Du ausfüllen musst (persönliche Daten, Grund bzw. Zweck Deiner Reise, was hast Du zu verzollen, wo ist Dein Aufenthaltsort in Panama und so weiter, ganz einfach eigentlich).

Die Regenzeit beginnt auf der Pazifikseite Panamas allgemein im April oder Mai und dauert allgemein bis etwa Dezember. Regenzeit bedeutet allerdings nicht, dass es hier nun pausenlos, tagelang, jeden Tag schüttet! In der Regel scheint vormittags meist die Sonne, bevor es sich gegen Mittag, frühen Nachmittag zuzieht und dann doch mal so ein heftiger Tropenschauer herunterkommt. Der kann dann schon mal zwei Stunden andauern und wirklich alles überfluten, vor allem Straßen und Wege. Es gibt auch hin und wieder ein paar Tage, wo es normal regnet, auch schon morgens, und natürlich gibt’s auch viele Tage ohne Regen. Aber ist Regen so schlimm ? Ich finde nicht, denn er versorgt uns mit Wasser und nur durch den ergiebigen Regen kann sich diese tropische Pflanzenvielfalt und eine üppige Natur entwickeln !
Die Trockenzeit, hier Sommer genannt, hatte jetzt Anfang 2018 doch ein wenig Verspätung, denn noch weit nach Weihnachten, zu Silvester und auch jetzt noch weit in den Januar hinein gab es doch noch einige Regentage, allerdings nicht so heftig. Das Schöne an der Trockenzeit ist die relative Planungssicherheit für alle Unternehmungen, das nicht so Schöne ist der meist heftige Wind, der Staub, die knallige Sonne den ganzen Tag und die zunehmende Austrocknung der Natur so ab Februar, März.
Auch in Panama gibt es eine Menge nationaler, regionaler und saisonaler Feiertage. Fällt ein nationaler Feiertag beispielsweise auf einen arbeitsfreien Sonntag, so wird er automatisch auf den nächsten Arbeitstag verlegt. Bei ganz besonderen Ereignissen kann auch schon mal kurzfristig ein Feiertag ausgerufen werden, wie zum Beispiel Ende 2017, als Panamas Fussball-Nationalmannschaft die WM-Qualifikation geschafft hatte.
Je nach Jahreszeit und je nach Ortschaft oder Provinz gibt es in Panama eine Vielzahl an Volksfesten, Ausstellungen, Feierlichkeiten und Jahrmärkten. Oft haben diese Feste einen religiösen oder historischen Hintergrund, den ich selbst leider nicht immer ganz verstehe, oder es handelt sich um ein Fest zu einem ganz bestimmten Thema, z.B. Früchte, Kaffee, Blumen, Fisch, Folklore und vieles mehr. Eine recht übersichtliche Auflistung vieler Festivals und Ferias habe ich hier gefunden : 
In Panama gibt es keine Schwerindustrie und auch keine Kohle- oder Kernkraftwerke. Dichten Autoverkehr mit Mega-Staus kenne ich auch nur aus Panama City und dem näheren Umland. Insgesamt also kannst Du hier in Panama von unbelasteter Luft und sauberem Wasser ausgehen, jedenfalls auf dem Lande. Sogar das Leitungswasser ist direkt trinkbar. Jedoch in abgelegenen Orten, auf Inseln und in direkter Küsten-Nähe ist etwas mehr Vorsicht geboten, was die Wasserqualität betrifft.
In Panama gibt es kein Meldegesetz. Das bedeutet, dass Du Dich als Tourist und auch als Bewohner des Landes nirgendwo an- oder abmelden musst, wenn Du Deinen Wohn- oder Aufenthaltsort im Lande wechselst. Auch Dein Auto musst Du bei einem Wohnort-Wechsel nicht ummelden. Zu verschiedenen Anlässen oder für einige Dienstleistungen benötigt man in Panama aber dennoch einen Wohnsitz-Nachweis. Diesen erbringt man eben mit einer Wasser- oder Stromrechnung, der eigenen oder mit der eines Freundes.
Modernstes Großstadtleben in Panama City und traditionelle indigene Lebensart nur ein oder zwei Stunden entfernt bilden einen Kontrast, wie er nur selten irgendwo anders zu sehen ist. Kühles Bergklima im Hochland der Provinz Chiriqui und nur ein, zwei Autostunden entfernt schwül-warme tropische Strände und Inseln am Pazifik sollen hier nur mal als Beispiele für die Vielfalt Panamas stehen.