Residencia, Termine und Sightseeing in Panama.
Seit Juni schon herrscht bei Panamas Anwälten, Behörden und Banken so etwas wie Ausnahmezustand. Grund dafür ist die im Mai recht kurzfristig angekündigte faktische Abschaffung des bisher so beliebten Friendly Nations Visum für die Residencia in Panama. Deshalb reisen jetzt noch sehr viele kurzentschlossene Auswanderer aus aller Welt nach Panama, um ihre Residencia Permanente noch bis August zu den bisherigen günstigen Konditionen zu erlangen. Was danach kommt, dazu später.
Wer also erst einmal nur für die Residencia hier nach Panama kommt, sollte viel Zeit mitbringen, mindestens drei Wochen, da momentan zwischen den verschiedenen Terminen nicht selten mehrere Tage „Leerlauf“ entstehen. Ebenso ist es erforderlich, alle benötigten Unterlagen und Dokumente mehrere Wochen vor der Anreise mit dem Anwalt zu besprechen und zu prüfen. Umso genauer kann der Anwalt dann eure Termine hier in Panama vorab planen und damit die Leerlauf-Zeit verkürzen. Dabei bin ich gern behilflich, hier im Land und auch bei euren Vorbereitungen zu Hause, schaut mal HIER.
Sightseeing in Panama
Natürlich kann man die Zeit zwischen den Behörden- und Anwaltsterminen prima in der Hauptstadt Panama City verbringen. Ich persönlich liebe diese Stadt, bin gern für ein paar Tage dort und ich begleite euch gern nach Absprache bei euren Terminen und zeige euch zwischendurch ein paar schöne Ecken. Wer ein paar Tage aus der Stadt raus möchte, kann zum Beispiel an die Playa Farallon / Playa Blanca fahren. Das sind etwa zwei Stunden Fahrt aus der Stadt (ohne Stau). Dort gibt es neben einem schönen Badestrand auch jede Menge Restaurants und Bars direkt am Meer sowie eine Vielzahl an Unterkünften aller Kategorien. Dort in der Nähe lebe ich, von dort aus mache ich gern mit euch Tagestouren in die nähere Umgebung und ihr lernt dabei ein bisschen die Provinz Coclé mit ihren Bergen, Stränden und Wasserfällen kennen.



Nördlich von Panama City könnt ihr ebenso einen oder mehrere Tage „Wartezeit“ überbrücken, und auch dabei begleite ich euch gern. Los geht’s ins alte Piraten-Nest Portobelo und weiter an die Costa Arriba über Nombre de Dios, Palenque bis nach Cuango. Zu sehen gibt’s einige schöne Karibik-Strände, mache sind direkt zugänglich, bei anderen muss man den Zugang ein bisschen suchen. Abenteuer pur ! Und… „Pandemie“ feiert hier oben so gut wie niemand.




Ausgangssperren am Sonntag.
Leider verhängen einige Gemeinden und Regierungsbezirke immer wieder mal totale Ausgangssperren an Sonntagen, so dass niemand raus darf und auch Supermärkte und Tankstellen geschlossen sind. Betroffen sind größere Städte oder Ortschaften wie Colón, La Chorrera, Penonomé, San Carlos, Chitré oder auch Las Tablas inklusive der Gemeinden im selben Distrikt. Das ist hochgradig existenzbedrohend für lokale Unternehmer, insbesondere fürs Gastgewerbe, welches momentan fast ausschließlich von einheimischen Wochenend-Ausflüglern lebt. Auf jeden Fall ist es ratsam, diesbezüglich immer die Lokalpresse zu verfolgen. Da ich viel mit Besuchern unterwegs bin, ist es unvermeidlich, auch mal an Sonntagen zu reisen. Nach meiner Erfahrung der letzten Wochen ist das Durchfahren all dieser Ortschaften am Sonntag aber kein Problem, für eventuelle Straßenkontrollen sollte man sicherheitshalber seine Hotel-Buchung dabei haben und / oder ein bisschen spanisch können.
Das Friendly Nations Visum in Panama ab August 2021.
Ab Mitte August ist es nicht mehr möglich, mit einem Kostenaufwand von gerade einmal 5-6000 Dollar pro Person seine Residencia Permanente in Panama zu erlangen. Offenbar hat sich diese Visa-Form in den acht Jahren ihres Bestehens für die Regierung in Panama letztendlich nicht rentiert. Wie eigentlich vorgesehen kommen wohl doch nicht die gewünschten Klein- und mittelständischen Unternehmer nach Panama und bauen hier ihr Business auf. Stattdessen holen sich bisher sehr viele Leute diese Residencia einfach nur als „Plan B“ oder „C“, ohne ein Business aufzubauen, manche leben und konsumieren noch nicht einmal hier im Land und laufen dann aus Sicht der Regierung als „Kartei-Leichen“ im System. Das missfällt natürlich besonders den Banken, die mit viel Aufwand Konten eröffnen und unterhalten müssen, die nicht mal genutzt werden. Daher kann ich das alles ausnahmsweise sogar mal ein bisschen verstehen. Für Pensionäre, Rentner und für alle die schon ihre Residencia Permanente in Panama haben, ändert sich nach jetzigem Kenntnisstand nichts.
Ab August bekommt man als Nicht-Rentner seine Residencia in Panama nur noch befristet für zwei Jahre, dann ist ein weiteres (vereinfachtes) Antragsverfahren erforderlich. Vorteil ist sicher, dass man ab jetzt keine Firma mehr gründen und auch kein Bankkonto mehr eröffnen muss. In diesen zwei Jahren muss man dann aber mindestens 200.000 Dollar investieren und nachweisen, idealerweise in seine eigene selbstgenutzte Immobilie, um dann die dauerhafte Residencia in Panama zu erhalten.
In Panama ist das Leben wirklich lebenswert und auf jeden Fall günstiger als in Deutschland, der Schweiz oder vielen anderen westlichen Ländern. Panama wird auch weiterhin ein attraktives Ziel für Investoren und Auswanderer bleiben. Besonders deshalb, weil einst hochgradig attraktive Reise- und Auswanderungsländer wie Frankreich oder auch Kanada und Australien sowie einige „Blue States“ in den USA derzeit „Pandemie“-technisch voll oder größtenteils am Rad drehen. In Panama lebt es sich am besten, ich kanns nur wiederholen, draußen auf dem Land, am Meer oder in den Bergen, jedenfalls aber außerhalb größerer Ortschaften.
Hier zum Beispiel:
(Klick auf das Bild !)

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Dann, nach etwa einer Stunde, tauchen etwas weiter weg von uns die ersten Fontänen auf. Natürlich schaue ich selber gerade in die andere Richtung. Aber, da, wieder welche und endlich sind auch die majestätischen Tiere zu sehen. Buckelwale. Klar, es ist verdammt schwer, im richtigen Moment den Kamera-Auslöser zu erwischen, noch dazu aus einiger Entfernung. Macht nichts, die besten Bilder speichert eh das Gehirn. Insgesamt bekommen wir gut zehn oder zwölf Wale zu sehen, ein gutes Walergebnis.

















Nach knapp einer Stunde nähern wir uns wieder dem Heimatflughafen mit fantastischem Blick auf Coronado, San Carlos, Farallon und die weit dahinter aufsteigende Gebirgskette um El Valle de Anton. Ein toller Tag hier oben über dem Pazifik, über den Perleninseln und am Strand von Isla Contadora ! Danke Jürgen, bis zum nächsten Mal !
San Carlos und Coronado, im Hintergrund die Berge um El Valle
Endlich, gegen 10 Uhr morgens hört es auf zu regnen, sogar die Sonne kommt durch. Kalt ist es natürlich nicht, aber immer noch ziemlich grau und trüb. Egal, ein Bewohner, dessen Sohn 

Die palmengesäumten Strände, die Holzhäuser, das Meer, der goldfarbene feine Sand, all das ist Bilderbuch-Karibik-Idylle in Reinkultur! Wir beide schlagen uns erst einmal zwei Kokosnüsse von einer Palme, genießen den leckeren Trank und schaben uns dann das leckere Kokos-Mark aus der Schale.

Ein Traum ! Dann nehme ich ein Bad im Meer und genieße einfach das Leben. Keine Hektik, keine Eile, kein Lärm, keine ungewollten Verpflichtungen… Das Leben meint es gut mit mir!
Land kaufen, hierher ziehen oder sonst wie in den Tourismus investieren – das geht hier leider nicht. Die Region hier ist autonomes, indigenes Gebiet, Grunderwerb mit Titel und allen Eigentumsrechten ist hier per Gesetz nicht möglich, schon gar nicht für Ausländer. Vielleicht ist es auch gut so, denn so bleiben einige der schönsten und geheimnisvollsten Landstriche dieser Erde einfach mal so wie die Natur sie einst geschaffen hat, ohne Hotelburgen, Urlaubsressorts oder Yachtclubs.
Heute gehe ich nur kurz spazieren und pflücke mir eine Brotfrucht von einem gleichnamigen Baum. Diese gebe ich bei Anna dann in der Küche ab und frage sie, ob sie sie mir zubereiten kann, mit Hühnchen und Salat oder so. Kann sie, und das sieht dann so aus:


Der weiße Sandstrand in Farallon gefällt mir sehr gut, so lasse ich mich dann auch an der Strandbar „Pipas“ nieder, welche auch eine sehr leckere Küche aufweist. Zum ersten Mal höre ich auch internationale Rock-und Popmusik, eine Seltenheit in Panama. Ich freunde mich mit dem Besitzer an, der sehr gut englisch spricht. Durch
unsere T-Shirts stellen wir schnell fest, das uns auch der gleiche Musikgeschmack eint. Heute und auch am Folgetag genieße ich hier das Strandleben und lasse es nach den vielen Wanderungen, Grundstücksbesichtigungen und Volksfesten der letzten Tage ruhig angehen.